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Meine Sicherheitsagenda

Sicherheit für
die Wedemark

Sicher leben. Gemeinsam handeln. Für die Wedemark.

Ein Dreiklang aus Prävention, sichtbarer Präsenz und gemeinsamer Verantwortung — mit dem Präventionsrat als organisatorischem Zentrum.

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Bausteine der Agenda

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sichtbare Projekte

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Präventionsrat gegründet

Titelseite der Broschüre „Sicherheitsagenda für die Wedemark“ von Jessica Borgas im CDU-Design
Zum Nachlesen

Die komplette Sicherheitsagenda als Broschüre

Alle zehn Bausteine übersichtlich gestaltet zum Blättern und Weitergeben — als achtseitige Broschüre im CDU-Design.

Sicherheit entsteht nicht allein durch Blaulicht, sondern dort, wo Probleme früh erkannt, Menschen einbezogen und Lösungen gemeinsam umgesetzt werden.

Jessica Borgas

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Leitbild und Ziel der Sicherheitsagenda

Mehr Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum gehören für mich zu den zentralen Aufgaben einer starken Gemeinde. Deshalb setze ich mit dieser Sicherheitsagenda für die Wedemark auf einen Dreiklang aus Prävention, sichtbarer Präsenz und gemeinsamer Verantwortung.

Sicherheit entsteht nicht allein durch Blaulicht, sondern dort, wo Probleme früh erkannt, Menschen einbezogen und Lösungen gemeinsam umgesetzt werden.

Mit dieser Agenda beschreibe ich konkrete Schritte, mit denen Verwaltung, Polizei, Feuerwehr, Vereine, Ehrenamt, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger die Wedemark sicherer, aufmerksamer und lebenswerter machen können.

Ein zentraler Baustein ist für mich die Wiederbelebung des bereits 2007 gegründeten Präventionsrates der Gemeinde Wedemark. Ich möchte ihn wieder zu einem aktiven Netzwerk machen, das Sicherheit nicht nur verwaltet, sondern gemeinsam gestaltet.

Ich sehe den Präventionsrat als organisatorisches Zentrum meiner Sicherheitsagenda. Er bündelt Hinweise aus der Bevölkerung, fachliche Einschätzungen der Sicherheitsakteure und konkrete Projektideen. So entsteht eine feste Struktur, die Probleme nicht nur sammelt, sondern in umsetzbare Maßnahmen überführt.

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Präventionsrat Wedemark

Kleine, schlagkräftige Lenkungsgruppe

Ich möchte die Arbeit des Präventionsrates durch eine kleine, schlagkräftige Lenkungsgruppe koordinieren lassen. Sie soll aus etwa 12 bis 15 Mitgliedern bestehen, klare Zuständigkeiten haben und regelmäßig Projekte anstoßen, begleiten und auswerten. Die Mitglieder sollen aus folgenden Bereichen kommen:

  • Bürgermeister (Vorsitz)
  • Polizei (Kommissariatsleitung oder Kontaktbeamter)
  • Ordnungsamt
  • Feuerwehr
  • Schulen
  • Jugendpflege
  • Seniorenbeirat
  • Behindertenbeirat
  • Sportvereine
  • Kirchen
  • Gewerbevereine
  • Sozialverbände
  • interessierte Bürgerinnen und Bürger

Mir ist wichtig, dass der Präventionsrat projektorientiert statt sitzungsorientiert arbeitet. Entscheidend ist nicht die Zahl der Termine, sondern die sichtbare Wirkung vor Ort: konkrete Maßnahmen, klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Ergebnisse.

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Arbeitsgruppen des Präventionsrates

AG Sicherheit im öffentlichen Raum

Mit dieser Arbeitsgruppe möchte ich Orte in den Blick nehmen, an denen sich Menschen unsicher fühlen oder an denen wiederholt Probleme auftreten. Dazu gehören insbesondere schlecht beleuchtete Wege, Vandalismus, Graffiti sowie sensible Bereiche wie die Bahnhöfe, Schulwege und das Schulzentrum. Mein Ziel ist es, Missstände systematisch zu erfassen, Zuständigkeiten zu klären und Verbesserungen sichtbar umzusetzen. Kurzfristig umzusetzende Maßnahmen in diesem Bereich sind:

  • bessere Beleuchtung an kritischen Stellen
  • konsequentes Vorgehen gegen Vandalismus und Graffiti
  • regelmäßige Begehungen von Bahnhöfen, Schulwegen und dem Schulzentrum
  • schnelle Beseitigung festgestellter Missstände

AG Senioren und Barrierefreiheit

Seniorinnen und Senioren brauchen besonderen Schutz vor Betrug. Gleichzeitig sollen sie sich sicher und selbstständig bewegen können. Deshalb möchte ich in dieser Arbeitsgruppe Kriminalprävention, Barrierefreiheit und Nachbarschaftshilfe miteinander verbinden. Konkrete Themen sind hier zum Beispiel:

  • Enkeltrick
  • Schockanrufe
  • Cyberbetrug
  • Nachbarschaftshilfe für vulnerable Gruppen
  • Barrierefreiheit

AG Jugend

Ich möchte Jugendliche früh erreichen, bevor Konflikte eskalieren. Dafür sollen Angebote von Schulen, Jugendpflege, Vereinen und Polizei gebündelt werden. Ich setze auf Aufklärung, Prävention und Beteiligung. Themen sind insbesondere:

  • Gewaltprävention
  • Alkohol und Drogen
  • Social Media
  • Messerprävention
  • Demokratiebildung

AG Integration und Zusammenhalt

Sicherheit hat für mich auch mit Zusammenhalt zu tun. Wo Menschen sich kennen, miteinander sprechen und aufeinander achten, sinkt die Wahrscheinlichkeit von sicherheitsrelevanten Zwischenfällen und Kriminalität. Deshalb möchte ich Begegnung, Ehrenamt und Nachbarschaft stärken. Konkret geht es um:

  • Begegnungsprojekte
  • Konfliktprävention
  • die Verknüpfung von Sicherheit und Ehrenamt
  • Nachbarschaft mit Blick auf Sicherheit und Ordnung

AG Krisenvorsorge

Krisenvorsorge wird angesichts von Starkregen, Hitzeperioden, Stromausfällen und anderen außergewöhnlichen Lagen immer wichtiger. Ich möchte vorhandene Strukturen sichtbar machen, Ehrenamt im Bevölkerungsschutz stärken und Bürgerinnen und Bürger praktisch informieren. Konkrete Themen sind zum Beispiel die Reaktion auf:

  • Starkregen
  • Hitze
  • Stromausfälle
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Sichtbare Projekte

Damit meine Sicherheitsagenda nicht abstrakt bleibt, möchte ich jedes Jahr öffentlich wahrnehmbare Projekte umsetzen. Sie sollen zeigen, dass Hinweise aus der Bevölkerung aufgenommen werden und konkrete Verbesserungen folgen. Als konkrete Projekte denke ich an:

  • Bürgerdialog „Sicherheit in der Wedemark“
  • Fahrradcodierung
  • Sicherheitstag für Senioren
  • Gewaltprävention an Schulen
  • Nachtbegehung von Angsträumen
  • WhatsApp-Betrugsprävention
  • Aktion „Respekt gegenüber Einsatzkräften“
  • Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
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Bürgerbeteiligung und öffentlicher Dialog

Ich möchte einmal jährlich eine öffentliche Präventionsversammlung durchführen. Sie soll das Forum für den Sicherheitsdialog in der Wedemark sein. Bürgerinnen und Bürger können dort Probleme benennen, Ideen vorstellen und sich anschließend selbst in Arbeitsgruppen oder Projekte einbringen.

Ich bin überzeugt: Wer gehört wird und mitgestalten kann, übernimmt eher Verantwortung für das eigene Umfeld. So entsteht Identifikation mit der eigenen Gemeinde.

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Digitale Präsenz und Meldemöglichkeiten

Ich möchte die Arbeit des Präventionsrates über eine moderne Internetseite transparent und niedrigschwellig zugänglich machen. Sie soll über laufende Projekte, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, Veranstaltungen und Präventionstipps informieren. Besonders wichtig ist mir eine einfache Möglichkeit, Angsträume oder konkrete Hinweise zu melden. Auf der Internetseite sollen dafür folgende Rubriken geschaffen werden:

  • Projekte
  • Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
  • Veranstaltungskalender
  • Präventionstipps
  • Meldemöglichkeit für Angsträume
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Kooperationen und Netzwerke

Ich möchte den Präventionsrat nicht isoliert arbeiten lassen. Er soll Erfahrung, Fachwissen und bestehende Netzwerke nutzen und eng mit Partnern innerhalb und außerhalb der Gemeinde kooperieren. Dafür strebe ich eine Zusammenarbeit unter anderem mit folgenden Akteuren an:

  • Landespräventionsrat Niedersachsen
  • Weißer Ring
  • Jugendparlament
  • Wirtschaft und Einzelhandel
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Mehr Präsenz des Ordnungsamtes

Ein sichtbares Ordnungsamt ist für mich ein weiterer wichtiger Baustein der Sicherheitsagenda. Ich möchte, dass es nicht erst tätig wird, wenn Beschwerden eingehen, sondern regelmäßig präsent, ansprechbar und handlungsfähig ist.

Regelmäßige Präsenz schafft Vertrauen, verhindert Konflikte und sorgt dafür, dass Probleme früh erkannt werden.

Ich möchte, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes regelmäßige Ortsbegehungen in den Ortsteilen durchführen, insbesondere dort, wo Handlungsbedarf besteht. Dabei sollen sie von ortskundigen Bürgerinnen und Bürgern begleitet werden, die ihre Erfahrungen, Hinweise und Beobachtungen einbringen. Gemeinsam möchte ich kritische Bereiche begehen lassen, Missstände dokumentieren und, wo möglich, kleinere Probleme direkt angehen. Die Ergebnisse sollen mit Protokollen und Fotos festgehalten werden und als Grundlage für spätere Folgebegehungen dienen.

Ich möchte ein Ordnungsamt, das ansprechbar ist, zuhört und konsequent handelt, wenn Regeln missachtet werden. Die beste Maßnahme ist aber oft schon die sichtbare Präsenz.

Einen zusätzlichen kommunalen Ordnungsdienst, der zu weiterem Personalaufwuchs mit zusätzlichen Kosten führt, halte ich in Zeiten knapper Kassen nicht für erforderlich. Eine solche „Hilfspolizei“ ist aus meiner Sicht auch mit Blick auf die Kriminalstatistik nicht zu rechtfertigen.

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Moderne Technik sinnvoll ergänzen

Ein weiterer Baustein meiner Sicherheitsagenda ist für mich der gezielte Einsatz von Videoüberwachung an sensiblen Orten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass dort, wo es rechtlich zulässig und fachlich sinnvoll ist, moderne Kameratechnik eingesetzt wird, etwa an besonders belasteten Bereichen wie den Bahnhöfen und am Schulzentrum.

Kameras ersetzen aber weder Polizei noch Ordnungsamt. Sie können aber sinnvoll ergänzen: Sie wirken abschreckend, helfen insbesondere bei der Aufklärung von Straftaten und stärken das Sicherheitsgefühl vieler Bürgerinnen und Bürger.

Moderne Sicherheitstechnik entfaltet ihre Wirkung nur im Zusammenspiel mit Prävention, Präsenz und engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

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Fazit: Sicherheit durch gemeinsames Handeln

Eine sichere Wedemark entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme. Sie entsteht durch gemeinsames Handeln. Wenn Gemeinde, Polizei, Vereine, Ehrenamt und Bürgerinnen und Bürger Verantwortung übernehmen, schaffen wir gemeinsam mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität für alle.

Jessica Borgas

Ihre

Jessica Borgas

Ihre Bürgermeisterkandidatin für die Wedemark